Grünes Gewölbe Drucken

Das Grüne Gewölbe in Dresden ist die historische Museumssammlung der ehemaligen Schatzkammer der Wettiner Fürsten von der Renaissance bis zum Klassizismus. Der Name der umfangreichsten Kleinodiensammlung Europas leitet sich von den malachitgrün gestrichenen Säulen im Pretiosensaal her, die heute allerdings mit Spiegeln ummantelt sind.

Das Grüne Gewölbe gehört zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und bildet in diesen einen historischen Kern, aus dem weitere Museen, wie der Mathematisch-Physikalische Salon oder die Rüstkammer ausgegliedert wurden.

Ausgestellt wird die Sammlung im Historischen Grünen Gewölbe und im Neuen Grünen Gewölbe, die sich beide im Westteil des Dresdner Residenzschlosses befinden.


 

Zitate
  • Wer das Staunen verlernt hat, der lernt es wieder“ (Gerhart Hauptmann)
  • Feenpalast“ (Arthur Schopenhauer)
  • Im Grünen Gewölbe sah ich, dass der Kurfürst ein steinreicher Mann ist.“ (Johann Gottfried Seume, 1760)
  • Das Auge sieht sich nimmer satt:sagt Salomo in seinen Sprüchen. Ach, dass er Dresdennicht gesehen hat!
    Vermutlich hätt er diesen Satz geändert.
  • Hier an dem Königlichen Schatz, womit das Grüne Zimmer pranget, Sieht sich das Auge völlig satt,
    Das es nichts mehr zu sehn verlanget
    “ (Daniel Triller, 1732)