Frauenkirche Dresden Drucken

Die Frauenkirche in Dresden ist eine evangelisch-lutherische Kirche des Barocks und der prägende Monumentalbau des Dresdner Neumarkts. Sie gilt als eines der architektonisch reizvollsten Kirchengebäude Europas aus dieser Epoche und als prachtvolles Zeugnis des protestantischen Sakralbaus. Der neben dem Straßburger Münster größte Sandsteinbau der Welt verfügt zugleich über eine der größten steinernen Kirchenkuppeln nördlich der Alpen.

Die Dresdner Frauenkirche wurde von 1726 bis 1743 erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie während der Luftangriffe auf Dresden in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 durch den in Dresden wütenden Feuersturm schwer beschädigt und stürzte am Morgen des 15. Februar ausgebrannt in sich zusammen. In der DDR blieb ihre Ruine erhalten und diente als Mahnmal. Nach der Wende begann 1994 der 2005 abgeschlossene Wiederaufbau, den Fördervereine und Spender aus aller Welt finanzieren halfen.

Am 30. Oktober 2005 fand in der Frauenkirche ein Weihegottesdienst und Festakt statt. Aus dem Mahnmal gegen den Krieg soll nun ein Symbol der Versöhnung werden.


Läuteordnung
  • Morgenläuten, werktags um 07:02 Uhr mit David für 3 Minuten
  • Mittagsläuten, täglich um 12:02 Uhr mit Jesaja für 3 Minuten
  • Abendläuten, mo–do um 18:02 Uhr mit Jeremia für 3 Minuten
  • Einläuten des Sonntags mit 4 Glocken, samstags um 18:02 Uhr für 8 Minuten
  • Vorläuten zum Gottesdienst mit 2 Glocken, sonntags um 17:31 für 4 Minuten
  • Hauptläuten zum Gottesdienst (wie zum Einläuten), sonntags um 17:50 Uhr für 10 Minuten
  • Läuten zum Abendgebet mit 3 Glocken, freitags um 17:55 Uhr für 5 Minuten
  • Gedenkgeläut am 13. Februar mit allen 8 Glocken (Tutti) um 21:45 Uhr für 15 Minuten
  • Neujahrsnacht mit den 7 neuen Glocken um 00:00 Uhr
  • Pfingsten mit allen 8 Glocken

Bereits in den ersten Tagen nach der Eröffnung zeichnete sich eine Besucherzahl ab, die das Gebäude an seine Grenzen führte. Schlangen von mehreren hundert Metern vor den Eingangstüren sind nicht ungewöhnlich.